Data Science – Der Zauber hinter finos Produkten

Data Science. Viel Programmcode führt zu smarten Services

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Data Science – Der Zauber hinter finos Produkten

Was ist eigentlich die Magie hinter finos Produkten und seinen Features, wie etwa den Smart Alerts bei yoli oder der Echtzeitbonitätsprüfung beim Sign & Pay Service? Das Zauberwort heißt „Data Science“ – die Wissenschaft, die Statistik mit Informatik verknüpft und hier bei fino nicht mehr wegzudenken ist.

Data Science beschreibt die Wissenschaft, bei der Statistik auf Informatik trifft. Es geht unter anderem darum, Daten automatisiert und algorithmisch auszuwerten und zu speichern. Dabei wird auch untersucht, wie große Mengen an Daten effizient gespeichert, schnell abgerufen und verarbeitet werden können. Ein weiterer Aspekt der Data Science ist es, Muster und Regelmäßigkeiten in den Datensätzen zu erkennen und daraus Vorhersagen zu treffen.  

Ein Praxisbeispiel von fino wären hierbei unsere „smart Actions“. Dadurch, dass mit Produkten wie yoli Zugriff auf das Bankkonto des Nutzers besteht, erkennt das Programm automatisch Änderungen, merkt sich diese und setzt sie in Relation zu anderen Transaktionsdaten. Somit können Vorhersagen zum Finanzstatus getroffen, Verträge automatisch erkannt und Vorschläge zur Optimierung gegeben oder eine Bonitätsprüfung vorgenommen werden.  

Datenschützer müssen sich allerdings keine Sorgen machen. Trotz des sogenannten Access to accounts, also den Zugang zum Bankkonto, wird selbstverständlich kein Missbrauch mit den Daten betrieben. Sie werden immer anonymisiert gespeichert und verarbeitet – und das nicht länger, als es die gesetzlichen Fristen vorschreiben.

Ein Blick in die Zukunft

Die Einsatzmöglichkeiten von Data Science hat sich in den vergangenen Jahren stark entwickelt. Zum einen aufgrund des Anstiegs der Datenmenge, zum anderen durch die kontinuierliche Verbesserung der Rechenpower.  

Die Methodik der Data Science steckt noch in der Entwicklung, dabei hilft auch finos Pionierarbeit bezüglich der Analyse von Big Data, also sehr großen Datensätzen. Nicht zuletzt deshalb arbeiten neben Mathematikern und Informatikern auch immer einige Werkstudenten in finos Daten-Atom – sie sind gefragter Knotenpunkt zwischen Business und aktuellem Stand der Hochschulforschung.  

Ein neues Projekt hier bei fino in punco Data Science geht einen Schritt weiter: Statt lediglich Banktransaktionsdaten auszulesen und zu interpretieren, entwickeln die Mitarbeiter im Daten-Atom neue Verfahren, um Kontakt- und Netzwerk-Empfehlungen für smartes Branchen-Onboarding zu ermöglichen. Ein Beispiel: Teilnehmer A einer Fachkonferenz und Teilnehmer B laden sich die dazu gehörige App herunter. Über die App fügen sie sich als Teilnehmer für bestimmte Vorträge, Diskussionen etc. ein. Die App erkennt, wenn Teilnehmer A und B viele Überschneidungen in ihren Interessen haben oder auch, ob sie einen ähnlichen Job haben, beziehungsweise in derselben Branche arbeiten. Daraufhin schlägt die App vor, dass sich Teilnehmer A und B vernetzen und sich vielleicht auch abseits des digitalen Lebens treffen. finos Arbeit mit Data Science-Methoden lassen sich also nicht nur im Banking-Bereich einsetzen, sondern bringen künftig auch Menschen zusammen.